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Name: CAMIR (angemeldet) · Datum: 25.01.17 20:27 · Für: Kapitel 1

Huhu, endlich komme ich dazu, die Contestbeiträge mal abzuklappern und bin bei deinem gelandet. Ich finde es spannend, dass du scheinbar ein ganzes Universum zur Alphaone (Alpha One? - im Englischen schreibt man Komposita nicht zusammen) hast und das, was man davon sieht erscheint interessant.

Ich schließe mich den Vorrednern an, dass es mich in der Mitte beim Lesen auch gruselte, vor allem das seltsame Verhalten von Larsen (Larson? du solltest dich auf eine Schreibweise einigen) war wundervoll gänsehautfördernd. Auch die Beschreibung des dunklen Korridors ist dir gelungen.

Dennoch gibt es an der Geschichte ein paar Dinge, die für mich das Lesevergnügen ein wenig trübten. Das ist schade, da das Potential vorhanden ist und es dir trotz allen gelang, mich zum Gruseln zu bringen. In der Hoffnung, dass die Anmerkungen dir etwas nützen, bringe ich sie dennoch an.

1) Exposition. Du erklärst am Anfang alles. Mehrfach - z.B. das Jone beim Bau des Schiffes mithalf. Das zieht unnötig in die Länge, vor allem bei den Wiederholungen, langweilt und kann dazu führen, dass man die Geschichte garnicht weiterlesen will, bevor es zu der eigentlich spannenden Stelle kommt.

2) Dem Lob, dass du den Beitrag technisch erweitert hast, schließe ich mich erstmal an. Auch mag ich eigentlich den klaren, nüchternen Stil. Er läuft nur Gefahr, sich in Techbabble zu verlieren und stellenweise abgehackt zu sein. Das geht mit dem Expositionsproblem einher und verliert sich später.

3) Wie wir am Ende erfahren, war alles nur ein Traum, auch sonst wird alles graduell bizarr. Das gefällt mir. Aber gerade das Verhalten von Larsen am Anfang, dass er den Test ohne Jones durchführte und dann schmollt wie ein kleines Kind, wirkt eher unfreiwillig komisch. Auch ist Jones' Reaktion absolut unglaubwürdig - es müsste auf der Stelle ein Disziplinarverfahren geben. Sicher sind Träume nicht logisch, aber das sollen Leser ja nicht sofort merken.

4) Bleiben wir beim Ende. "Es ist alles nur ein Traum" ist beliebt, aber leider auch abgelutscht. In gewisser Weise könnte man zwar sagen, weiß man nicht, ob es nur ein Traum war oder nur ein weiterer Layer der Bizarrität, aber darüber klärt die Geschichte nicht mehr auf. Mir war es zu abrupt und zu "einfach" gelöst und hat den ganzen schönen Grusel irgendwie wieder kaputt gemacht, anstatt ihn noch genüsslich auszukosten.

5) Show, don't tell. Du erläuterst sehr oft Jones' Gedanken und Entscheidungen bis ins kleinste Detail und wiederholst dich dabei. Weniger wäre hier mehr.

6) Sprache. Leider haben Ausdrucks- und Stellenweise Grammatikfehler, sowie umgangssprachliche Wendungen meinen Lesefluss doch gestört. Das Meiste wird wohl Flüchtigkeit sein, wie wenn in Sätzen Wörter fehlen. Ich kann das gerne mal betan, hier ist es glaube ich, zu anstrengend alles aufzuzählen. Nur 2 Sachen: Es ist Undichte, nicht Undichtigkeit und es ist gespenstisch, nicht gespenstig.

Solche Fehler passieren, wenn man schnell schreibt. Aber wenn sie eine bestimmte Menge überschreiten stören sie den Lesefluss leider.

Diese Anmerkungen sollen dich jetzt nicht entmutigen, auch wenn es vielleicht viel auf einmal war, sondern dich eher ermutigen, dranzubleiben. Du kannst schreiben. Das hat die atmosphärische Darstellung in der Mitte der Geschichte gezeigt. Der Rest ist Handwerk, das lernt man. Bleib dran! :)



Antwort des Autors: Hallo Camir, zuerst mal vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Ich bin mehr oder weniger dabei Geschichten über das Raumschiff U.S.S. Alphaone, NX 73400 und über die dazugehörigen Charaktere zu schreiben. Die Bezeichnung "Alphaone" ist der Schiffsname, also das erste Schiff der Alpha Klasse, keine Nummer wie z.B. "A 1" Wie man das im englischen schriebt, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich möchte es weiterhin zusammen schreiben, einfach weil es schon ein paar Dinge gibt, auf denen es auch schon zusammen geschrieben ist. Eine Änderung wäre jetzt sehr aufwendig. Außerdem habe ich noch die U.S.S. Recovery, NCC 73401. Für beide Schiffe habe ich mal Uniformaufnäher machen lassen. Da werde ich jetzt sicherlich nicht mehr die Schreibweise des Namens oder die Registriernummer ändern. Das einzige was man jetzt als Wiederholung sehen kann ist, am Anfang der Story, das habe ich wohl etwas umständlich formuliert. Da ich neben dem Schreiben und Star Trek auch in einem Technischen Beruf arbeite und auch noch ein anderes technisches Hobby habe, besitze ich natürlich eine gewisse affinität für technische Dinge. Für mich gehört das ein Stück weit auch zu Science Fiction. Ich weiß dass die Gefahr besteht leicht in "Technobabble" abzugleiten. Für die Story habe ich mich dahingehend selbst auf das nötige beschränkt. Es ist aber auch Geschmackssache eines Lesers. Manche Leser stört es, manche nicht. Das ist nicht das erste mal das ich daruf angesprochen werde. Ab dem 4. Abschnitt beginnt eigentlich der Traum. Das komische Verhalten von Larsen war absichtlich so angelegt, da im Traum ja nicht immer alles 100% logisch ist. Die Reaktion von Captain Jones, in dieser Situation ist schon glaubwürdig, denn in einer Notlage oder angespannten Situation dürfte wohl kaum ein Captain einem Disziplinarverfahren oberste Priorität einräumen. Der hat andere Sorgen. Das Verfahren kann warten, bis die Lage wieder unter Kontrolle ist. Hier hätte ich es vielleicht etwas genauer erklären sollen. Vielleicht habe ich aber auch zu Dick aufgetragen. Show, don´t tell ist immer noch so eine sache an der ich noch arbeiten muss, da finde ich es manchmal schwierig die richtige Balance zu finden. Das wird hoffentlich mit der Zeit besser. Zu den flüchtigkeits und Grammatikfehlern kann ich nur sagen, dass passiert. Ich habe zwar schon sehr gut mit Betalesern von hier zusammen gearbeitet, hielt es aber nicht für nötig, wegen 8 Seiten einen Betaleser zu bemühen. Da hätten es schon mehr Seiten sein müssen. Was die Gruselelemente betrifft so war die meiner allererste Gruselstory, das ich da teilweise auf bekannte Elemente zurück greife, ist glaube ich verständlich. Für mich war das ein versuch mal was anderes zu probieren, nicht mehr. Ich bin mir sicher das es in jeder Gruselstory, schon seit langem bekannte elemente gibt. Und keine Sorge. Ich lasse mich durch Dein Feedback nicht entmutigen. Es hat nur gezeigt das ich bei künftigen Storys gründlicher sein muss. Falls du etwas über die Vorgeschichte von Captain Jones lesen möchtest, kannst du gerne "Der Preis der Innovation lesen" . Diese Story wurde beta gelesen, ist aber aus 2015. Aber bedenke; nobody is perfekt. :-)


Name: Janora (angemeldet) · Datum: 31.12.16 10:14 · Für: Kapitel 1
Eine tolle Geschichte mit vielen technischen Details. Ich finde, du hast die Atmosphäre und das Setting sehr gut beschrieben. Man konnte sich alles bildlich vorstellen.
Am besten haben mir die Szenen mit dem Feuerlöcher auf der Brücke und vor allem der Werkzeugkasten in der Tür gefallen. Es sind eigentlich nur Nebensächlichkeiten, aber das waren Moment, die man auch gut in einen Film hätte einbauen können. Dieses schlagende Geräusch, wenn die Tür auf den den Kasten trifft, während man durch unheimliche Gänge darauf hinzu läuft...gruselig
Bei „Hallo ist hier jemand“ konnte man ahnen, dass gleich etwas kommt oder zu sehen ist. Und danach geht es wirklich rund. Vom Verfolgungswahn im Korridor über die Hand und die gruseligen Gestalten im Hintergrund war wirklich alles dabei, was einem eine Gänsehaut verpasst. Ich bin wirklich froh, dass ich deine Geschichte nicht nachts gelesen habe. Und diese Videobotschaft erst! Brr...
Das Ende rückt das ganze wieder ein wenige gerade, aber man weiß nicht so ganz, was jetzt Realität war und was nicht. Ich finde gut, dass du es ein wenig offen gelassen hast.

Antwort des Autors: Vielen Dank für Dein Feedback. Freut mich das dir die Story gefallen hat und du dich gegruselt hast.


Name: Harald Latus (angemeldet) · Datum: 10.11.16 18:54 · Für: Kapitel 1
Sehr schöne Geschichte.

Es ist Dir trotz der techniklastigen Elemente gelungen eine spannende Geschichte zu schreiben, bei der man sich gut unterhalten fühlt und die den Leser dennoch mit einer Gänsehaut beglückt.

Gerade die Tatsache, dass eher technisch zugeht, anstatt die klassischen Elemente des Horrors zu verwenden finde ich unheimlich gut.

Damit die Leute etwas mit Deinem Kopfcanon und deinem Universum anfangen können würde ich empfehlen, auch deine anderen Geschichten um die Alphaone einzustellen.

Weiter so...

Harald

Antwort des Autors: Danke für das Lob. Das war meine Erste Gruselstory überhaupt. Anderen Storys folgen demnächst.


Name: Bareil (angemeldet) · Datum: 08.11.16 00:13 · Für: Kapitel 1
Das war definitiv gruselig, ich hatte zwar wirklich Eindringlinge oder Halluzinationen erwartet, aber ein Alptraum war auch nicht schlecht. Normalerweise ist Technik für mich bereits ein Alptraum...lol...aber deine Version war echt interessant.

Antwort des Autors: Freut mich das es Dir gefallen hat. Danke fürs Reviewen


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 05.11.16 18:23 · Für: Kapitel 1

Ich finde es cool, dass Du die Bandbreite der Challenge mit einem wesentlich technischeren Beitrag erweiterst.

Den Teil, als Jones von der Brücke zum Maschinenraum geht, finde ich gelungen. Die bedrückende Atmosphäre durch die Einsamkeit und die Bewegungen aus dem Augenwinkel hast Du hier sehr schön eingefangen. Man fühlt sich beim Lesen selbst versucht immer wieder einen Blick über die Schulter zu werfen.

Ich hatte Spaß beim Lesen und die dazugehörende Gänsehaut!

 

 

 



Antwort des Autors: Es freut mich zu hören das mein Beitrag die Bandbreite der Challange erweitert. Vielen Dank.


Name: Amber (angemeldet) · Datum: 05.11.16 17:55 · Für: Kapitel 1
Hey! Also, du scheinst ja ein Technikfreak zu sein. ;) Gruselstimmung kam auf, definitiv! Erst die roten Augen, der unsichtbare Verfolger... am schaurigstens fand ich die Stelle: "Das waren Die." Bah...

Scheußlicher Traum, die gute Jackie braucht bestimmt viel Kaffee an diesem Morgen.

Antwort des Autors: Ja du hast recht, die Technik ist für mich schon ein wichtiges Element. An diesem morgen ist es vielleicht eher ein großer Pott Klingonischer Kaffee. Vielen Dank für Dein Review.


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