Halle des Ruhms
Dann, sechs Jahre nach ihrem ersten Assimilationsfeldzug gegen die Föderation, unternahmen die Borg eine erneute Invasion. Dies war der Augenblick, an dem sich die Borg-Königin Picard offenbarte – ein Wesen, das inmitten der Borg-Gesamtheit existiert und doch über seinen eigenen Willen zu verfügen scheint. Die Königin stellte klar, dass sie es gewesen war, die Picard ausgewählt hatte, um als Gleichgestellter die Assimilation der Menschheit in die Wege zu leiten. Ein Schleier lichtete sich, und ihm wurde bewusst, dass sie es während seiner Zeit als Locutus die ganze Zeit über bei ihm gewesen war.
Doch jenseits dieser schockierenden Eröffnung blieben viele Fragen offen. Wer ist die Borg-Königin eigentlich, was führt sie im Schilde, und welches Verhältnis hat sie tatsächlich zum Kollektiv? Picard beschließt, sich auf eine Reise zu begeben, um endlich die entscheidenden Antworten zu erhalten, um wen es sich bei seiner großen Antagonistin überhaupt handelt. Und wer Locutus ist.
Nach ihrer Rückkehr aus dem Internierungslager 371 und der Aufdeckung von Julians genetischem Status fühlen sich der Doktor und Garak in einem "Frühjahrsblues" gefangen. Indes hat Miles alle Hände voll mit seinem Sohn Kirayoshi zu tun und daher kaum Zeit für Julian. Bei einem ihrer gemeinsamen Mittagessen im Replimat sinnieren sie über ihre neu gewonnene Freiheit auf der Raumstation. Quark hört zufällig mit und schlägt ihnen vor, zur Erholung ein neues Holodeckprogramm auszuprobieren, an dem Nog und Rom gearbeitet haben. Tatsächlich lässt Garak sich dazu überreden, noch einmal mit Julian eine Holodeck-Simulation durchzuspielen; er besteht allerdings darauf, dass diese nur ihnen beiden vorbehalten bleibt und keiner davon erfährt...
Ein unentdeckter Tempel. Ein roter Drehkörper. Was als archäologische Sondierung beginnt, endet in einem Albtraum jenseits der Grenzen der Realität.
»Eines Tages dürfen Sie ihn diese Lektion lehren.« (Gespräch zwischen Damar und Dukat in »Ein kühner Plan«)