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Grauer Bastard

von Iriana Nor

Kapitel 1

Prolog

Dukat hatte Raska leben lassen, obwohl er geschworen hatte, ihn zu töten, weil der ihn an den Maquis ausgeliefert hatte.

Aber irgendetwas seltsames war bei dem Kampf mit Kira passiert, er hatte seine Meinung geändert und alle unversehrt auf DS9 abgeliefert.

Die Fortsetzung dazu beginnt zwei Wochen später.

                                                            ***

„Nein, Ziyal. Ich will ihn nicht sehen!“ fauchte Kira das junge Halbblut genervt an.

„Ach Nerys! Du bist aber sehr unversöhnlich. Denke doch daran, was er dort alles mitgemacht hat…“

„Na, komm, die kleine Erkältung und ein paar Stunden hungern…“ „Es war eine Lungenentzündung und er bekam fast zwei Tage nichts zu essen!“ „Und wenn schon, er hat mich verletzt und zwar so grob, ich musste zwei Tage flüssige Nahrung zu mir nehmen und war stockheiser! Und so schwach kann er nicht gewesen sein, so schnell wie er mich überwältigt hat…ist mir eigentlich unverständlich. Ich bin in so vielen gängigen Kampftechniken ausgebildet, aber dein Vater hat mich relativ lässig besiegt…“ „Ach, ist es, dass was dich am meisten wurmt, dass er dich besiegt hat?“ „Ja!...Nein…Auch…“ Kira kam ins Stocken und Ziyal musste lächeln.

„Und es wurmt mich, dass ich nicht weiß, warum er Raska dann doch verschont hat. Jedes Mal wenn ich denke, jetzt verstehe ich ihn etwas, jetzt haben wir einen einigermaßen friedlichen Draht zueinander, wie nach unserer Mission bei der wir den Bird of Prey gekapert haben und durch dich, belehrt er mich wieder eines Besseren! Und benimmt sich wieder unausstehlich!“

Ziyal verlegte sich aufs Bitten.

„Nerys, es tut ihm ja leid und er möchte mit uns ganz groß essen gehen. Danach noch ins Quarks, er zahlt den ganzen Abend. Dann kannst du ihn auch fragen, warum er gnädig zu Raska war. – Ich gebe ja zu, er hätte dankbarer reagieren sollen, aber er ist wie er ist!“

„Ja, ein grauer Bastard…“brummte Kira zwischen den Zähnen hervor.

„Nein, Nerys. Seine Eltern waren definitiv verheiratet.“

Ziyal grinste und auch Kira musste lächeln.

„Aber ich nenne ihn ab jetzt so, das ärgert ihn sicher.“

„Ok, dann nenne ihn so, außer vielleicht zu offiziellen Anlässen, aber mach dich jetzt chic und komm mit, ja? Mir zuliebe. Er bringt jemand von seiner Crew mit, damit ich auch einen Tischnachbarn habe, hat er gesagt.“

„Können wir tauschen? Ich nehme den anderen…“ meinte Kira hoffnungsvoll.

Ziyal musste wieder schmunzeln.

„Du kommst also mit?“

„Hab ich denn eine Wahl?“ seufzte Kira und ging Richtung Bad, um eine Sonic Dusche zu nehmen.

„Nein, nicht wirklich.- Super, bin ich froh…bis später um 20.00 in dem neuen, bajoranischen Restaurant! Und sei bitte nicht ganz so kratzbürstig zu meinem Vater!“

Dann verließ sie Kiras Quartier.

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