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Mein Leben ist keine Gleichung

von Lenar Fabien

Prolog

Amsha Bashir drückte ganz fest die Hand ihres Mannes Richard, während sie in den letzten Wehen lag und unter Tränen und Schmerzen ihr ungeborenes Kind aus ihrem völlig erschöpften Körper herauspresste. Er versuchte sie dabei so gut es ging zu unterstützen.

„Atmen, atmen...”, leitete die Hebamme die Gebärende an. „Pressen Sie!”

Amsha tat ihr Möglichstes; es verlangte ihr all ihre Kraft, doch für ihr Kind würde sie jeden Schmerz der Welt aufnehmen, soviel wusste sie. Sie erwarteten ihren Sohn sehnlichst und setzten ihre Hoffnungen in ihn, die Linie der Bashirs fortzuführen.

„Das Köpfchen guckt schon raus. Einmal noch!”

Die werdende Mutter schrie vor Schmerzen und presste ein letztes Mal. Richard Bashir erwiderte den Druck der Hand seiner Frau und kämpfte innerlich mit der Sorge um sie sowie der Anspannung auf die Ankunft des Sohnes.

Die Hebamme holte zusammen mit dem Arzt das Neugeborene auf die Welt. Im Raum hörte man den Schrei des Babys, das der Arzt festhielt. „Herzlichen Glückwunsch! Es ist ein Junge”, sagte er zu den Eltern und hielt ihnen das Baby entgegen.

Richard hatte wie seine Frau Tränen in den Augen beim Anblick dieses kleinen, nackten Menschen, der viel kleiner geraten war als gedacht.

„Möchten Sie die Nabelschnur durchschneiden?”, fragte der Arzt ihn, woraufhin der Vater nickte und sie durchschnitt. Anschließend wurde das Baby untersucht, gesäubert und in etwas Wärmendes gehüllt.

Amsha verlangte nach ihrem Kind. „Geht es ihm gut? Er ist doch gesund, Doktor?”

Der Doktor beruhigte sie: „Er ist, soweit ich feststellen konnte, gesund. Ein bisschen klein, aber es ist alles an ihm dran. Hier, Ihr Kind.”

Er legte ihr den Kleinen vorsichtig in die Arme. Sie nahm ihn an ihre Brust, damit er trinken konnte. Die abschließende Nachuntersuchung bei der Mutter hatten sie bereits vorgenommen. Es ging ihr gut.

„Schau ihn dir an, Richard.” Ihr Mann streichelte vorsichtig den Kopf des Kindes, das an der Brust der Mutter saugte.

„Er ist... wunderschön”, kam es von ihm, überwältigt vor lauter Emotionen, mit denen er sonst recht sparsam war. „Da bist du endlich, Julian Subatoi Bashir.”

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