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Exeter - 1.03 Die neuen Verbündeten

von Jeri

Kapitel 1

"Flugzeit nach Deep-Space-Nine, Fähnrich?"
Captain Branford lehnte sich angespannt in seinem Sessel zurück. Die zurückliegenden vier Monate waren voller Entbehrungen gewesen. Eine anstrengende Erforschung von Systemen, in denen noch kein Schiff der Sternenflotte gewesen war. Seine Crew hatte 57 Sternensysteme kartographiert und einige neue Klasse-M-Planeten entdeckt.
Fähnrich Jenny Waringthon antwortete gutgelaunt: "27 Minuten, Captain. Freuen Sie sich auch schon auf den Landurlaub?"
Branford seufzte: "Und wie! Ich kann an nichts anderes denken. Eigentlich sollte ein Captain nur seine Arbeit im Kopf haben, aber es ist wirklich wahr. Diese Crew hat sich den Urlaub redlich verdient."
Counselor Sandra Galen, die links neben ihm saß, sah ihn lächelnd an.
Branford bemerkte den Blick: "Was ist mit Ihnen, Counselor?"
"Nichts. Ich freue mich nur, dass ich endlich mal einen Captain kennenlerne, der nicht anders als seine Mannschaft empfindet. Ich meine in Bezug auf den Urlaub."
Samuel Jacobs, der Einsatzoffizier, bemerkte: "Nun, Sandra, der Captain kann seine Erschöpfung nach dieser Mission eben nicht verbergen."
Branford nickte: "Richtig, Lieutenant. Aber es geht jedem an Bord so. Ohne Ausnahme."
Jacobs grinste: "Nun, eine Ausnahme gibt es. Oder, Mister Delany?"
Der Wissenschaftsoffizier war in seine Arbeit vertieft und schreckte beim Klang seines Namens auf: "Was ist mit mir, Samuel?"
"Ich meine, wenn es nach Ihnen gegangen wäre, hätte diese Mission nie aufgehört. Oder?"
Delany schaute ihn böse an: "Nicht ganz korrekt. Ich bin ebenfalls erschöpft, aber in gewisser Weise haben Sie recht. Diese Mission war sehr beeindruckend, und ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln. Aber auch ich freue mich auf den Landurlaub."
Die Lifttür öffnete sich und Lieutenant Commander Ian Fogarty betrat die Brücke. Er ging zum Captain.
"Guten Morgen, Sir. Ich wollte mit Ihnen wegen der Personaländerungen sprechen. Haben Sie einen Augenblick Zeit?"
Branford erhob sich: "Im Bereitschaftsraum, Nummer 1."

Fogarty nahm im Bereitschaftsraum Platz und begann seine Ausführungen.
"Sir, Lieutenant Baldwell wird uns verlassen. Ihm wurde ein Posten auf der Ajax angeboten. Als erster taktischer Offizier, und mit einer Beförderung versehen."
"Schade. Baldwell war ein guter Mann, aber bei so einem Angebot kann man ihn verstehen. Wer ist als Ersatz eingeplant?" erwiderte Branford.
Fogarty legte ihm ein Datenpad hin: "Hier, dieser Mann. Lieutenant Stanley Randolph. Lesen Sie mal seine Akte."
Branford nahm das Datenpad und sah sich die Akte an:
================================================================Personalverzeichnis der Vereinten Föderation der Planeten

Name:     Stanley Randolph
Rang:     Lieutenant junior grade
Alter:     22 Jahre

Status:     aktiv, in Wartestellung zur Versetzung auf Deep-Space-Nine
Karriere:     2366-2370:     Sternenflotteakademie,
Abschluss in taktischer Analyse und Strategie
         2370-2372:     Adjutant des Sternenflotten-Beraters
Lieutenant Commander Morgan Farnsburgh auf Betazed
================================================================

Branford sah auf. Fogarty war gespannt: "Nun, Sir? Was sagen Sie? Ein interessanter Offizier. Er ist erst 22 Jahre und schon Lieutenant."
Branford schaute skeptisch: "Nun, das mag richtig sein. Aber sonderlich viel bewegt hat er noch nicht. Die meisten jungen Absolventen der Akademie bemühen sich, ein Raumkommando zu bekommen. Er hat einen ziemlich leichten Weg genommen. Adjutant von Commander Farnsburgh, dazu noch auf Betazed. Das ist ein ziemlich lockeres Leben. Aber ich werde kein vorschnelles Urteil fällen."
Er zögerte kurz, dann fragte: "Wie machen wir das mit Mister Crusher? Da die beiden rangmäßig gleichgestellt sind, wird es vielleicht Probleme geben. Ich will kein Kompetenzgerangel haben. Crusher ist mein erster taktischer Offizier. Und so bleibt es."
Fogarty lächelte: "Nun, das ist kein Problem. Hier, das kam heute vom Sternenflottenkommando. Die Beförderung von Mister Crusher zum Lieutenant senior grade."
Branford nickte: "Er hat es verdient. Sagen wir es ihm gleich." Er tippte seinen Insignienkommunikator an: "Lieutenant Crusher, melden Sie sich im Bereitschaftsraum."
Es dauerte keine zwei Minuten, da war Crusher da.
Branford stand auf: "Mister Crusher, hiermit befördere ich Sie zum Lieutenant senior grade. Meine Glückwunsch." Er reichte ihm die Hand.
Fogarty hatte das zweite goldene Abzeichen in der Hand. Er entfernte das leere und befestigte statt dessen das volle: "Auch von mir die besten Glückwünsche."
Crusher strahlte über und über: "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Vielen Dank."
"Sie haben es sich verdient. Gehen Sie auf ihre Station zurück," erwiderte Branford.
Als Crusher draußen war, fuhr Fogarty fort: "Nun, hier haben wir den letzten Neuzugang. Eine Praktikantin der Sternenflotte. Sie wurde nach einem umfangreichen Test ausgewählt. Ihr Name ist Valerie Gansburry, sie ist 17 Jahre alt und stammt von der Erde. Ihre Eltern sind beide Sternenflottenoffiziere. Ihr Vater dient als Chefingenieur auf der U.S.S. Galaxy, ihre Mutter ist wissenschaftliche Spezialistin auf der U.S.S. Miranda. Aber das Mädchen hat das allein geschafft. Sie wollte unbedingt auf ein anderes Schiff. Sie befindet sich auf der Galaxy, aber sie wollte sich selber beweisen."
"Interessant, Nummer 1. Wann kommt sie an Bord?" erwiderte Branford.
Fogarty sah auf die Uhr: "In zehn Minuten, Sir. Die Galaxy befindet sich auf Rendevouz-Kurs zu uns."
Branford nickte: "Schnelle Entscheidungen gefallen mir. Also dann los, Commander. Noch was: Wo wollen Sie die junge Dame einsetzen?"
"Nun, ich habe bereits mit Commander Cassels darüber geredet. Er wäre bereit, sie die vier Wochen, die sie an Bord ist, unter seine Fittiche zu nehmen. Und Lieutenant Delany ist auch bereit, ihr zu helfen. Oder sich helfen zu lassen, den unser Wissenschaftsoffizier steckt mitten in den Analysen über unsere Mission. Aber im Maschinenraum wird sie die meiste Zeit sein."
Branford stand auf: "Gut. Kommen Sie, wir haben eine Menge zu tun."

Auf der Brücke empfing ihn Jacobs gleich mit einer Meldung: "Sir, ich orte ein Schiff. Laut Registrierung die U.S.S. Galaxy. Sie fliegt mit Impulskraft."
Branford nahm im Kommandosessel Platz: "Unter Warp gehen, Fähnrich. Gehen Sie auf Parallelkurs zu der Galaxy."
Crusher meldete: "Captain, wir werden von der Galaxy gegrüßt."
Branford nickte: "Auf den Schirm, Lieutenant."
Auf dem Hauptbildschirm erschien ein älterer Mann mit den Rangabzeichen eines Captains.
"Ich grüße Sie. Ich bin Captain Carl Stewart. Sie müssen Captain Branford sein."
Branford erhob sich: "So ist es, Captain. Sie haben einen Passagier für uns?"
Stewart nickte: "Richtig. Miss Gansburry ist bereit, zu Ihnen hinüber zu beamen. Und Captain: Sie bekommen eine junge Dame, die bei uns schon zum Stammpersonal des Maschinenraums gehört. Ich hätte sie gerne wieder!"
Branford lachte: "Wenn sie so gut ist, Captain, dann ist ihre Befürchtung richtig. Ich danke Ihnen und wünsche guten Flug. Branford Ende."
Der Schirm erlosch.
"Commander Fogarty, Sie haben die Brücke. Teilen Sie Mister Cassels mit, dass ich ihn in Transporterraum zwei treffe."

Branford verließ die Brücke und ging Richtung Transporterraum. Dort war Chief Andrew Lamar anwesend, der Transporterchef der Exeter.
"Guten Morgen, Andrew. Alles bereit?" fragte Branford.
Lamar nickte: "Alles klar, Sir."
Die Tür öffnete und Lieutenant Commander Cassels, der Chefingenieur, stürmte herein.
"Entschuldigen Sie die Verspätung, Captain. Ich musste noch kurz..."
Branford unterbrach ihn: "...eine Pokerpartie mit ihrer Maschinencrew zu Ende spielen. Und, gewonnen?"
Cassels lachte und sagte nichts.
"Jake, irgendwann haben wir eine Warpkernbruch und Sie merken nichts. Chief, Energie."
Auf der Plattform materialisierte die junge Frau. Sie war, gelinde gesagt atemberaubend. Ihre schulterlangen braunen Haare, ihr Gesicht, ihre Figur, alles war irgendwie perfekt.
Branford ging zu ihr hin und reichte ihr die Hand: "Guten Tag, Miss Gansburry. Ich bin Captain Christopher Branford, das ist Lieutenant Commander Jake Cassels, unser Chefingenieur. Willkommen an Bord der Exeter."
Cassels reichte ihr ebenfalls die Hand: "Ich kann mich meinem Captain nur anschließen. Freut mich sehr, Miss Gansburry."
Die junge Dame war etwas verlegen: "Ich danke Ihnen. Aber bitte, nennen Sie mich Valerie. Oder Val, das ist mein Spitzname. Mit 17 braucht man mich noch nicht mit Miss anreden."
"Wenn Sie es so wollen, gerne. Sie werden im Maschinenraum mit Mister Cassels arbeiten. Zusätzlich werden Sie sich bei bei unserem Wissenschaftsoffizier aufhalten, Lieutenant Delany. Ich hoffe, Sie werden sich bei uns wohlfühlen. Jake, zeigen Sie ihr bitte das Quartier. Später können Sie einen Rundgang ansetzen."
Cassels nickte: "Mit Vergnügen, Captain. Würden Sie mir bitte folgen?"
Die Zwei verließen den Raum.
"Andrew, ich hoffe, unser Jake kann sich in Miss Gansburrys Fall zurückhalten."
Lamar grinste: "Ich könnte es nicht, wenn ich nicht verheiratet wäre, Sir."
Branford bemerkte ironisch: "Ich werde noch die Pflicht einführen, dass jeder Stabsoffizier verheiratet sein muss. Bis dann, Andrew."

Eine Viertelstunde später kam Deep-Space-Nine in Sicht. Branford war auf der Brücke.
"Lieutenant Jacobs, rufen Sie Deep-Space-Nine," befahl er.
Auf dem Schirm erschien ein Klingone, der eine Sternenflottenuniform trug.
Branford erhob sich: "Ich grüße Sie, Commander Worf."
Der Klingone war überrascht: "Kennen wir uns, Captain?"
Branford schüttelte den Kopf: "Nein, entschuldigen Sie. Ich bin Captain Branford. Ich bin ein guter Freund von Captain Riker, er hat mir viel von Ihnen erzählt."
Worf verzog keine Miene: "Captain Riker. Ah ja. Sir, Sie haben Erlaubnis, an Pylon zwei anzulegen. Willkommen auf Deep-Space-Nine."
Der Schirm erlosch.
"Nun, Mister Worf ist keine gesprächige Natur," bemerkte Sandra Galen.
Branford sah sie an: "Will hat mir das erzählt. So ist er nun mal."
Er setzte sich wieder: "Fähnrich, bringen Sie die Exeter in Anlegeposition. Nur Manöverdüsen."
Waringthon steuerte das Schiff geschickt an den Dockmast heran. Als sie sich direkt unter ihm befand, schaltete sie auf Gegenschub.
"Alles bereit zu Andocken, Sir," meldete sie pflichtbewusst.
Branford deutete auf den Schirm: "Machen Sie weiter, Fähnrich. Sie kennen die Befehle."
Waringthon fragte nach: "Ich soll das Dockmanöver abschließen, Sir?"
"Wo wir doch schon soweit sind, natürlich," erwiderte Branford.
Waringthon nickte: "Haltepunkte ausfahren, Systeme auf äußeren Versorgungsmodus umstellen. Die Trägheitsdämpfer bleiben auf Normalbetrieb. Lieutenant Jacobs, treffen Sie Vorbereitungen für Deuterium-Übernahme. Nehmen Sie einen Druckausgleich im Andockring vor. Das wäre alles."
Jacobs grinste und erwiderte: "Jawohl, Madam."
Waringthon blickte Branford an.
"Warten Sie auf etwas, Miss Waringthon?" fragte er süffisant.
Sie schüttelte den Kopf: "Nein, Sir."
"Gut, dann können Sie sich ablösen lassen." Er wollte sich wieder dem Datenpad zuwenden, da fügte er hinzu: "Das war gute Arbeit."
Sie strahlte und verließ ihren Posten.
"Nummer 1, Sie machen mit dem Personalwesen weiter. Ist für Mister Randolph schon ein Quartier besorgt worden?"
Fogarty nickte: "Ja. Er wird morgen an Bord kommen. Sind Sie auf der Station?"
Branford nickte: "So ist es. Heißen Sie den Lieutenant in meinem Namen willkommen. Wo ist eigentlich Lieutenant Baldwell?"
Die Frage hatte sich im gleichen Moment erledigt, denn Baldwell betrat die Brücke.
"Ich wollte mich von Ihnen allen verabschieden. Es war eine schöne Zeit hier."
Branford trat zu ihm hin: "Ich wünsche Ihnen alles Gute. Der Posten auf der Ajax ist mit Ihnen gut besetzt."
Baldwell nickte: "Danke, Captain. Ich werde die Exeter und ihre Crew nicht vergessen."
Die restlichen Brückenoffiziere verabschiedeten sich von dem zweiten taktischen Offizier. Dann verließ er die Brücke wieder.
"Nummer 1, Sie übernehmen das Kommando. Ich bin auf Deep-Space-Nine, wenn ich gebraucht werde. Bis bald."

Branford verließ die Brücke Richtung der Luftschleuse. Er war schon öfters in der Station, aber es war irgendwie anders. Die Probleme, die die Föderation mit dem Dominion-Imperium hatte, drückten den Handel auf der Station. Das Dominion, der Zusammenschluss der Formwandler, war eine Bedrohung, die es ernst zu nehmen galt. Und die Probleme, die durch den Zusammenbruch der cardassianischen Regierung entstanden, waren unbestreitbar. Branford ging durch die Korridore zum Lift, der auf die OPS führte, das Nervenzentrum der Station. Er betrat ihn, nannte seine Zugangsberechtigung und fuhr hinauf. Auf der OPS wollte er seinen alten Freund, Captain Benjamin Sisko, finden.
Es waren wenige Leute anwesend. Sisko stand zusammen mit einer bajoranischen Vertreterin und einer Frau in einer blauen Sternenflottenuniform an einem Kontrollpult. Branford trat heran.
"Captain Branford meldet sich an Bord, Sir."
Sisko drehte sich herum und sah ihn an: "Schön, dass Du da bist. Wenn auch zehn Minuten zu früh. Hast Du dein Schiff wieder bis an das Limit geflogen?"
Branford schüttelte den Kopf: "Keinesfalls. Ich freue mich Dich zu sehen, alter Freund."
Sie umarmten sich. Dann stellte Sisko die Zwei anderen vor: "Chris, das ist mein erster Offizier, Major Kira Nerris. Und das wäre mein Wissenschaftsoffizier, Lieutenant Commander Jadzia Dax."
Kira Nerris war eine sehr selbstbewusst wirkende Frau, die Branford sofort sympathisch war. Jadzia Dax war ein Trill, eine symbiotische Spezies, die Branford auf gewisse Weise unheimlich war. Dennoch begrüßte er sie freundlich und stellte fest, dass Dax eine völlig natürliche junge Frau war.
"Gehen wir essen, Chris?" fragte Sisko.
Branford nickte und folgte seinem Freund zu einer Bar, dem "Quarks". Sie wurde von einem Ferengi geleitet, der sich sofort um sie kümmerte.
"Was darf ich Ihnen bringen, meine Herren?" fragte er.
Sisko erwiderte: "Einmal andorianisches Ira´Tak. Und ein Bier."
"Für mich bitte klingonisches G´ach und einen caitianischen Bourbone," fügte Branford hinzu.
"Du isst G´ach?" fragte Sisko überrascht.
Branford nickte grinsend: "Sicher. Eine echte Delikatesse, wenn ich bemerken darf."
Das Essen wurde serviert und die beiden fingen an. Sie hatten sich jede Menge zu erzählen über Abenteuer, die sie erlebt haben.
Anschließend unternahmen sie einen Spaziergang über das Promenadendeck.
"Sag mal, wo treibt sich Jake eigentlich herum?" fragte Branford.
Sisko schaute nachdenklich drein: "Nun, er ist auf Bajor und besucht die Akademie der Wissenschaften. Er kommt gut voran."
"Wollen wir ihm keinen Besuch abstatten?" fragte Branford.
Sisko schaute ihn überrascht an: "Gute Idee. Warte." Er tippte seinen Insignienkommunikator an: "Sisko an Dax. Commander, ich fliege nach Bajor hinunter. Sie haben das Kommando."
Er winkte Branford zu: "Komm, wir gehen zur Shuttlerampe."

Zehn Minuten später starteten sie mit dem Runabout "Rio Grande" zum Flug nach Bajor. Eine Viertelstunde später landeten sie in der Hauptstadt. Sisko zeigte Branford zuerst die wunderschöne, alte Stadt der Bajoraner. Die Besatzungszeit hatte ihre Spuren hinterlassen, aber die Bajoraner hatten sich in den letzten Jahren mächtig ins Zeug gelegt, um alles wieder aufzubauen.
Viele Stunden durchstreiften die beiden die Stadt, erstanden hier und da ein paar Souvenirs. Dann brachen sie mit der "Rio Grande" in Richtung der 40 Kilometer entfernt liegenden Akademie auf. Nach der Landung auf dem Flugfeld gingen sie zum Sekretariat und fragten nach Jake Sisko. Er kam nach wenigen Minuten. Branford kannte den jungen Mann gut und begrüßte ihn herzlich: "Jake, ich freue mich, Dich wieder zu sehen. Wie geht es Dir?"
Jake lachte: "Es geht so, Chris. Meinen Glückwunsch zu deinem Schiff."
Die Drei durchstreiften lange Zeit den Akademiepark und erzählten sich Geschichten über das Erlebte.

Nach einem gemeinsamen Abendessen flogen Branford uns Sisko wieder ab. Im Shuttle unterhielten sich angeregt.
"Wie ist das mit Jake? Verkraftest Du es gut, von ihm getrennt zu leben?"
Sisko grübelte: "Es geht so, Chris. Jake will sein eigenes Leben leben und ich muss das akzeptieren. So schwer es mir fällt."
"Nun, ich habe leicht reden. Ich habe keine Kinder, aber an Hand meines Vaters kann ich auch beurteilen, wie die Abspaltung vonstatten geht."
Der restliche Flug ging schweigsam vorbei. Sie dockten an Deep-Space-Nine an und gingen von Bord. Sisko und Branford trennten sich. Branford suchte todmüde sein Quartier an Bord der Exeter auf.

Sechs Stunden später war der Schichtbeginn von Lieutenant Commander Fogarty. Er saß alleine auf der Brücke und studierte Zustandsberichte von den Abteilungsleitern. Da erreichte ihn eine Nachricht: "Sir, hier spricht die Schleusenkontrolle. Ein Lieutenant Stanley Randolph bittet um die Erlaubnis an Bord zu kommen."
Fogarty bestätigte: "Verstanden. Geleiten Sie ihn zur Brücke."
Ein paar Minuten später öffnete sich die Lifttür und ein hagerer junger Mann betrat die Brücke.
"Lieutenant Randolph meldet sich an Bord, Sir."
Fogarty stand auf und musterte ihn: "Gut. Willkommen an Bord, Lieutenant. Sind Sie schon länger auf Deep-Space-Nine?"
Randolph nickte: "Ja Sir. Kann ich meinen Dienst sofort antreten?"
"Nun, eigentlich schon. Aber es gibt nicht viel zu tun, da die meisten Mitglieder der Crew auf Urlaub sind," erwiderte Fogarty.
"Ich könnte doch die taktischen Systeme checken, Commander. Vielleicht kann ich mich so nützlich machen."
Fogarty nickte: "Wenn Sie es wollen. Normalerweise macht das der erste taktische Offizier, Lieutenant Crusher. Aber bitte, ich halte Sie nicht ab."
Fogarty führte seine Analysen fort, während Randolph sich an der taktischen Konsole zu schaffen machte.

Zur gleichen Zeit schlief Branford in seinem Quartier. Ein Pfeifsignal weckte ihn und kündigte eine Nachricht an. Es war Fähnrich McLure.
"Guten Morgen, Sir. Verzeihen Sie die Störung, aber Admiral Peterson will Sie auf der OPS sprechen. Umgehend, wie er betonte."
Branford rollte sich aus seiner Koje: "Verstanden, Mister McLure. Ich komme. Branford Ende."
Innerhalb von fünf Minuten war Branford angezogen und auf dem Weg zur OPS.

Admiral Jan Peterson war ein Mann, den man nicht warten ließ. Er war ein Veteran der Raumflotte, achtzig Jahre alt und einer der Besten der Einsatzplanung. Er trommelte nervös auf dem Tisch im Konferenzraum der OPS herum. Captain Sisko und Commander Dax versuchten, so leise wie möglich zu sein. Da öffnete sich die Tür und Branford betrat gemessenen Schrittes den Raum.
"Guten Morgen. Entschuldigen Sie meine Verspätung, aber ich bekam gerade erst..." versuchte er sich in einem Erklärungsversuch, aber Peterson unterbrach ihn: "Sie sollten ihren Einsatzleiter etwas gründlicher einweisen. Zum Beispiel, wenn eine Nachricht als "wichtig" übermittelt wird, sie das auch ist!" Er drehte sich herum und nahm Platz: "Der Grund, weshalb ich Sie hergebeten habe, ist folgender: Sie haben sich während ihrer Mission lange Zeit in der Nähe der cardassianischen Grenze aufgehalten. Meine Frage: Haben Sie Hinweise dafür entdeckt, dass im Reich das Dominion an Einfluss gewonnen hat?"
Branford musste verneinen: "Tut mir leid, Sir. Wir konnten keinen Hinweis auf eine solche Veränderung feststellen. Aber wir hatten auch nur einmal Kontakt mit einem cardassianischen Aufklärer. Dieser verlief eigentlich ganz normal."
Sisko sah Branford an: "Chris, wir haben berechtigte Hinweise, dass das Dominion mit dem Sturz der cardassianischen Regierung etwas zu tun hat. Das bereitet uns größte Sorgen."
Peterson nickte: "Captain Sisko hat in diesem Punkt völlig recht. Falls dieser Einfluss stärker wird, könnte das eine enorme Machtverschiebung in diesem Sektor darstellen. Das könnte Bajor bedrohen."
"Sir, haben Sie in dem Zusammenhang eine besondere Anweisung für mich?" fragte Branford.
Der Admiral blickte ihn musternd an: "Ja. Die Exeter wird bis auf weiteres der Station zur Verfügung stehen, um Aufklärung zu betreiben. Natürlich erst nach Ablauf ihres Landurlaubs, Captain. Ihre Befehle werden Ihnen noch zugehen. Das wäre dann alles. Sie können gehen."
Branford nickte und verließ den Raum. Auf dem Rückweg zur Exeter gingen ihm die Worte des Admirals nicht mehr aus dem Kopf.

Er hatte kaum die Exeter betreten, da kamen schon McLure und Waringthon auf ihn zu. Die beiden Fähnriche waren wie stets gut gelaunt.
"Hallo Captain. Haben Sie es schon gehört?" fragte Waringthon.
Branford blickte sie überrascht an: "Was denn?"
"Es findet auf Bajor eine große Feier statt. Am Lake Maura, heute Abend. Die Crew der U.S.S. Rockford hat sie organisiert und alle Crews der Schiffe, die zur Zeit an Deep-Space-Nine gedockt sind, eingeladen. Und die Sternenflottencrew von Deep-Space-Nine natürlich auch," erwiderte McLure.
Branford war sofort interessiert. Lake Maura war ein wunderschöner See mit einer Fläche von über 200 Quadratkilometern, inmitten eines Waldgebietes. Dort gab es einen herrlichen Strand. Die Crew der Rockford hatte sich einen guten Platz herausgesucht.
"Wer kommt denn noch alles, Fähnrich?" fragte er.
Waringthon lächelte: "Es kommt beinahe die komplette Crew der Potemkin und der Davenport. Übrigens, Lieutenant Commander Nadja Keller von der Potemkin ist auch dabei. Sie kennen sie anscheinend. Jedenfalls lässt sie herzliche Grüße ausrichten und hofft,
dass Sie kommen."
McLure fügte hinzu: "Von unseren Stabsoffizieren kommen Commander Fogarty, Lieutenant Jacobs, Commander Cassels, Lieutenant Crusher und Lieutenant Harold Austin. Und wir beide."
Branford lachte innerlich. Er hatte Nadja Keller schon ein Jahr nicht mehr gesehen. Sie war erster Offizier auf der Potemkin. Er hatte sie kennen gelernt, als er erster Offizier auf der U.S.S. Cornwall war. Das war vor vier Jahren. Sie war damals Lieutenant und als Einsatzleiter auf dem Schiff. Sie trieb ihn öfters zum Wahnsinn, indem sie eigenmächtige Handlungen vornahm. Er hatte sich zu der Zeit öfters geschworen, sie vor einen Disziplinarausschuss zu bringen, aber ihr Erfolg gab ihr Recht. Nun war sie in der Situation, in der er damals war. Er gönnte es ihr insgeheim.
"Setzen Sie meinen Namen auf die Liste, Mister McLure. Wann fliegen wir?" antwortete er mit einem Grinsen.
"In zwei Stunden, Sir. Ein Shuttle ist startbereit. Bis dann."
Die beiden zogen weiter und Branford suchte sein Quartier auf, um seinen Schlaf fortzusetzen. Er hoffte, er konnte die zwei Stunden durchschlafen.

Exakt nach dieser Zeit holte ihn Fähnrich Waringthon ab. Sie hatte keine Uniform an, sondern eine Jeans und ein schwarzes Hemd.
Branford hatte ebenfalls seine Jeans aus dem Schrank geholt und zog ein Hemd an. Zusätzlich nahm er eine Jacke, einen Schlafsack und seinen Kommunikator mit. Er wollte gerüstet sein.
Die Zwei gingen zusammen zur Shuttlerampe, wo die restlichen Teilnehmer schon warteten. Valerie Gansburry hatte sich hinzu gesellt. Sie begrüßte Branford freundlich: "So, Captain. Wollen wir?"
"Sicher. Schön, Sie dabei zu haben, Val. Bleiben Sie jedoch bitte bei der Gruppe. Wir wollen Sie nicht verlieren," erwiderte Branford. Er hatte ein dummes Gefühl, den Babysitter spielen zu müssen.
"Kein Problem, Sir. Ich verschwinde schon nicht."
Alle stiegen in das Shuttle ein. Jacobs und McLure übernahmen die Steuerung und brachten das Shuttle aus dem Hangar. Jacobs gab den Kurs nach Bajor ein.

Fünfzehn Minuten später setzte Jacobs das Shuttle unweit des Strandes auf. Auf dem befestigten Platz standen Dutzende anderer Shuttles von den unterschiedlichsten Schiffen.
Branford war kaum richtig ausgestiegen, da kam aus dem Dunkeln schon jemand auf ihn zu und fiel ihm um den Hals.
"Chris, schön, dass Du gekommen bist! Ich habe Dich vermisst."
Branford sah in das fröhliche Gesicht von Nadja Keller.
"Beruht auf Gegenseitigkeit, Nadja. Komm, gehen wir. Meine Offiziere können sich selbst vorstellen, nachdem dies hier Freizeit ist."
Sie gingen bis zu einem Platz am Wasser. Dort legten sie ihre Schlafsäcke ab und setzten sich. Branford kam nicht umhin, Nadja nach ihrem Posten zu fragen.
"Nun, Nadja. Wie ist es so als Nummer 1? Hast Du jetzt verstanden, was ich damals für Probleme hatte?"
Sie nickte: "So ungefähr. Auf der Potemkin habe ich einen ziemlich aufsässigen Steuermann. Ich muss dem hin und wieder auf die Füße treten."
Ein Mann näherte sich von hinten der Gruppe. Der Schein des Lagerfeuers fiel auf sein Gesicht und Branford erkannte ihn: "Walter Matthews! Was für eine Freude, Dich zu sehen!" Er reichte ihm die Hand und stellte ihn vor: "Meine Freunde, das ist Captain Walter Matthews von der U.S.S. Davenport. Komm, setz Dich!"
Matthews nahm am Feuer Platz: "Danke, Chris. Ich dachte, ich schaue mal hier vorbei. Meine gesamten Stabsoffiziere sind hier und haben mich aufgefordert, sie zu begleiten. Nun, hier bin ich."
"Was hast Du als Letztes gemacht?" fragte Branford.
"Ich habe mit der Davenport eine Patrouille an der cardassianische Grenze durchgeführt. Nichts besonderes. Aber zu was anderem: Gibts hier etwas zu trinken?"
McLure hatte einen Rucksack dabei und reichte Matthews daraus ein Glas und eine Flasche, die eine grüne Substanz enthielt. Branford nahm nach Matthews einen Schluck und erkannte das Getränk: "Altarianischer Brandy, oder?"
McLure nickte: "Gut erkannt, Sir. Ein besonderer Tropfen."
Die Gruppe saß den Abend über beieinander und erzählten sich alle möglichen Neuigkeiten aus dem Weltraum. Irgendwann wurde es Branford zuviel und er verzog sich mit seinem Schlafsack, um etwas zu schlafen. Waringthon, Austin und Crusher folgten ihm.

Mitten in der Nacht wurde er plötzlich wachgerüttelt.
"Sir, kommen Sie. Da hinten prügeln sich Cassels, McLure und Jacobs!"
Es war Crusher, der aufgeregt neben ihm stand.
"Was ist, Lieutenant?" fragte Branford schlaftrunken.
Crusher erwiderte: "Ein Crewmitglied der Davenport hat sich offenbar gegenüber Valerie Gansburry ungehörig verhalten. Mister Cassels wollte ihm Manieren beibringen, da kam es zu einem handfesten Streit. McLure und Jacobs wollten helfen und wurden in die Schlägerei verwickelt. Kommen Sie!"
Branford und Crusher rannte zu den Streithähnen hinüber. Cassels hatte einen Mann im Schwitzkasten und schickte einen zweiten mit einem Fußtritt zu Boden. Jacobs musste mächtig einstecken, da sich zwei Mann auf ihn gestürzt hatten. Branford sprintete zu ihm hinüber und riss einen der Angreifer an der Schulter zurück. Der Mann drehte sich herum und verpasste Branford einen Faustschlag ins Gesicht. Bevor er etwas dagegen tun konnte, trat ihm der Mann mit dem Fuß in den Magen. Branford klappte nicht zusammen, doch er merkte, dass seine Nase blutig war. Er duckte sich und schlug mit einer Kombination den Mann zu Boden. Crusher hatte einen Mann k.o. geschlagen, aber ein anderer kam von hinten und schlug ihm eine Flasche über den Kopf. Er taumelte und stürzte. Branford sprang dem Angreifer mit einem Karate-Sprung vor die Brust. Der Mann fiel hin und ließ einen lauten Schrei los. Er hatte sich anscheinend ein paar Rippen gebrochen. Die Schlägerei war in vollem Gange. Branford beschäftigte
sich mit einem Kerl, der fast zwei Köpfe größer war als er, Crusher kroch zur Seite und hielt sich den Kopf, McLure und Jacobs rangen mit jeweils einem Gegner und behielten die Oberhand. Aber Jake Cassels war nicht mehr zu bändigen. Seine klingonische Seite brach durch. Er hatte schon zwei Männern die Nasen und einige Rippen gebrochen. Ein Mann stand vor ihm und wollte mit einer Flasche nach ihm schlagen. Bevor er sich's versah hatte Cassels ihm die Flasche aus der Hand getreten und mit einigen Faustschlägen ins Reich der Träume geschickt.
Nach zehn Minuten hatten die Streitpartien genug und gingen auseinander. Dabei fielen noch viele böse Worte. Branford und seine Männer gingen zu ihrem Platz zurück. Jenny Waringthon und Valerie Gansburry saßen am Lagerfeuer, welches nur noch glimmte. Waringthon tröstete die verstörte Valerie.
Die Männer ließen sich ins Gras fallen. Branford hielt sich ein Tuch vor die Nase, die stark blutete. Außerdem war ein Wangenknochen angebrochen und schmerzte höllisch. McLure und Jacobs hatten einiges eingesteckt und wussten gar nicht, wo sie anfangen sollten. Cassels, der keinen Kratzer abbekommen hatte, verarztete Crusher, der eine Gehirnerschütterung hatte.
In diesem Durcheinander tauchten Fogarty und Austin auf, die sich beim Shuttle etwas zu essen geholt hatten.
"Sir, was ist denn hier passiert? Sie sehen schlimm aus!"
Branford sah seinen ersten Offizier an: "Fragen Sie Mister Cassels. Ich war nur Gast bei der Überraschungsprügelei."
Cassels lachte: "Nun, ich habe die Ehre von Valerie verteidigt. Das war meine Pflicht, Ian."
Austin bemerkte ironisch: "Nun, die Verluste scheinen dennoch groß zu sein, Commander. Sie haben, wie üblich, nichts abgekriegt."
Branford ging zu Crusher.
"Wie geht es Ihnen, Lieutenant? Geht es, oder sollen wir einen Arzt holen?"
Crusher schüttelte schmerzverzerrt den Kopf: "Nein danke. Es geht schon, Sir."
Branford sah Cassels ernst an: "Jake, was haben Sie für einen Grund gehabt, eine Schlägerei anzufangen? Kommen Sie, raus mit der Sprache!"
Valerie antwortete kleinlaut: "Ich glaube, ich habe auch einen Anteil daran, Sir. Ich habe mit einem Fähnrich von der Davenport geflirtet. Er war sehr betrunken, deswegen  habe ich mich wieder mehr mit Commander Cassels unterhalten. Er meinte darauf hin, ich sei..."
Cassels fluchte auf klingonisch: "Er meinte, sie sei ein billiges Flittchen, das mit jedem rummacht. Da habe ich ihm die Nase gebrochen."
"Hören Sie, Jake. Wenn es hier ein Nachspiel gibt, tragen Sie die Konsequenzen. Falls sich jedoch alles wieder beruhigt, werden wir diesen Vorfall vergessen. Und was Sie angeht, Val..."
Das junge Mädchen verkroch sich fast im Arm von Jenny Waringthon.
"Sie tragen keine Schuld. Miss Waringthon, bringen Sie sie zum Shuttle." Er legte Valerie die Hand auf die Schulter: "Machen Sie sich keine Gedanken. So was kommt vor. Ich bin mir sicher, nachdem Mister Cassels Sie so energisch verteidigt hat, wird er auch weiterhin Zeit finden, Sie zu unterrichten. Mit Sicherheit. Also los, wir fliegen ab."
Die Gruppe kehrte im lädierten Zustand auf die Exeter zurück. Doctor Sanders war überrascht, als Branford, Jacobs, McLure und Crusher mit mehr oder minder schweren Verletzungen bei ihm auftauchten. Bis auf Crusher konnten alle jedoch gleich behandelt und wieder fortgeschickt werden.
Branford suchte mehr oder weniger schwankend seine Kabine auf und ließ sich in seinen Kleidern ins Bett fallen.

Es war fünf Stunden später. Commander Jake Cassels betrat gutgelaunt den Maschinenraum und ging an seine Station. Dort saß jedoch schon Valerie Gansburry.
"Guten Morgen, Commander. Haben Sie gut geschlafen?" fragte sie vergnügt.
Cassels nickte: "Ja. Was machen Sie da, Val?"
"Ich remoduliere die Feldgitter. Sie sagten, dass müssten wir noch machen, bevor wir losfliegen. Ich habe mir erlaubt, schon mal anzufangen," erwiderte sie lächelnd.
Cassels erwiderte: "Lassen Sie mal sehen." Er sah sich die Daten und Veränderungen an, die sie programmiert hatte: "Donnerwetter, das ist ja hervorragend gemacht. Sie haben alles perfekt abgestimmt. Machen Sie weiter."
Er war erstaunt. Ein so junges Mädchen, das eine solche Fachkenntnis besaß. Sie würde bestimmt mal einen guten Chefingenieur abgeben.

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