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Julian Wangler [Kontakt]
08.03.18
Deutschland
www.startrek-companion.de



Über mich

Das Schönste am Schreiben ist, dass jedes Buch gleich eine doppelte Geschichte erzählt: eine von da drinnen, der Welt der Fantasie, und eine von draußen, aus der wahren Welt. So fließt zwangsläufig etwas vom Autor ein: sein Charakter, die Lebenslagen, in denen er sich befand, ob er freudig oder melancholisch war, aber auch der Grad seiner Reife.

Im Rückblick denke ich gern, dass die Star Trek-Romane, die ich im Laufe inzwischen vieler Jahre schrieb, viel zu meiner persönlichen Reife beigetragen haben. Seinen Anfang nahm es noch während der Schulzeit und gewann dann über mein Studium hinweg weiter an Fahrt. Nun bin ich schon eine ganze Weile im Berufsleben, und immer noch begleitet mit Star Trek in dieser literarischen, kreativen Form. Star Trek ist ein beträchtlicher Teil dessen, was ich als geistige Heimat empfinde. Obwohl ich inzwischen auch ganz andere Genres erschlossen habe, kann ich mir nicht vorstellen, mich jemals vom Kosmos Gene Roddenberrys zu verabschieden...

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Serien von Julian Wangler

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Meine Geschichten, die im Deep Space Nine-Kosmos angesiedelt sind.
Keine
Geschlossen
1
Star Trek ist voll von Politik und politischen Ereignissen. Insbesondere bei den Großmächten des Alpha- und Beta-Quadranten sehen wir im Laufe von The Next Generation und Deep Space Nine viele schwerwiegende Entscheidungen, Kompromisse, Zwischenfälle und Krisen, die sich alle unter einem Schlagwort subsumieren lassen: Machtpolitik. Doch nicht immer erschließt sich uns das ganze Bild, sondern wir werden im Laufe unzähliger Einzelepisoden mit einem Fragmentarium verschiedener außen- und innenpolitischer Situationen konfrontiert, die nicht immer ‚aus einem Guss‘ wirken. Auch werden diese Situationen oftmals nicht abschließend erklärt und entsprechend eingeordnet. Größere Zusammenhänge gehen darüber schnell verloren.rnrnAn diesen Lücken und Bruchstellen setzt die Miniserie Power Politics an. Die Reihe verschreibt sich dem Ziel, Politik in Star Trek besser herauszuarbeiten und dabei alle möglichen Fetzen von Canoninformationen zusammenzubringen. Entweder entsteht so ein schlüssiges Gesamtbild, oder es wird ein ganz neuer Beitrag zu einem bislang fehlenden oder vernachlässigten Thema gesetzt. rnrnBezeichnend für die Geschichten der Reihe ist der Kammerspielcharakter, der das übliche Star Trek-Setting durchbrechen soll. In den bewusst kompakt gehaltenen Novellen von Power Politics stehen wenige, ausgewählte Szenen im Mittelpunkt, und es geht um das gesprochene Wort. Figuren stecken die Köpfe zusammen, diskutieren, wägen ab, streiten, kommen zu Entscheidungen – mit Auswirkungen für die eigene Welt und womöglich die halbe Galaxis. Oder es werden im Ränkespiel der Mächte Intrigen gesponnen, die bis in die Welt der Geheimdienste reichen und dabei ungeahnte Wendungen nehmen.
Geschlossen
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Der Flug der NX-01 währte nicht sehr lange. Nach konstant schlechter werdenden Quoten und einer eingedampften vierten Staffel – angefüllt mit TOS-Bezügen und als letztes Geschenk an die Fans gedacht – war Schluss. Trotz gewisser Andeutungen blieben viele Fragen offen. Selbst die ungeliebte Schlussepisode Dies sind die Abenteuer änderte daran nicht wirklich etwas. Dabei sind die Fragen, die der Abbruch von Enterprise hinterließ, grundlegend für die Entwicklung des Star Trek-Universums, wie wir es aus späteren Jahrhunderten kennen. rnrnWie geht es weiter mit der Koalition der Planeten? Welche Herausforderungen hat die Sternenflotte noch zu bestehen? Und wie gerät die Erde schließlich in den viel zitierten Krieg mit den mysteriösen Romulanern, an dessen Ende bekanntermaßen die Gründung der Föderation steht? Woran werden die Recken der NX-01 im Laufe ihrer weiteren Abenteuer noch wachsen müssen, und wohin führt der Weg jedes Einzelnen?rnrnSchon länger begeisterte mich der Gedanke, diese Geschichte fortzuführen. Der Sache liegt eine gewisse Ironie zugrunde: Gerade die oft geschmähte Widersprüchlichkeit, die Enterprise mit Blick auf den Canon vollzog (von temporalen Kriegen über Borg und Ferengi bis hin zu Tarnvorrichtungen), machte für mich den eigentlichen Reiz aus. Denn es sollte nicht bloß darum gehen, eine eigene Fortsetzung der Geschehnisse auf die Beine zu stellen. Auch und vor allem sollte die Möglichkeit genutzt werden, in vier Staffeln begangene Fehler auszubügeln, Erwähnungen und Bezüge in einen größeren Kontext zu überführen – und so den fünften Spross der Star Trek-Familie mit seinen Vorgängerserien zu versöhnen. Nicht zuletzt sollte es aber auch eine Ode an die Figuren werden, die nach meinem Dafürhalten zu Serienzeiten weit hinter ihren Potenzialen zurückgeblieben sind. Die Originalromane sind auf meiner persönlichen Science-Fiction-Seite erschienen: http://www.startrek-companion.de/STC2008/enterprise.htm
Geschlossen
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Mit Ausnahme von Voyager bekam jede der jüngeren Star Trek-Serien ein natürliches Ende. In The Next Generation wurde durch Picards Geniestreich der Gerichtsprozess der Q gegen die Menschheit (vorerst) abgeschlossen, in Deep Space Nine endete der Dominion-Krieg, in Enterprise wurden die Gründung der Föderation und die letzte Reise der NX-01 thematisiert. Nur in Voyagers Endspiel schien noch etwas Wichtiges zu fehlen. Zugegeben, Captain Janeway und ihre Crew fanden nachhause und erfüllten damit nach sieben Jahren der Odyssee durch den Delta-Quadranten den Pflichtauftrag der Serie. Aber wir erfuhren nie, wie es für die Besatzung der Voyager in der Heimat weiterging.rnrnBlieb die Crew zusammen? Fand sie in der nach dem Dominion-Krieg veränderten Föderation den Anschluss, den sie sich erhofft hatte? Was wurde aus den einzelnen Helden der Serie? Inwieweit wirkte die lange Reise in ihnen nach und hat sie womöglich dauerhaft geprägt? All diese Fragen blieben unbeantwortet, denn nachdem die Voyager der Erde entgegenflog, befanden wir uns bereits im Abspann. Was wir durch den letzten TNG-Kinofilm Nemesis als einziges erfuhren, war, dass Janeway im Oberkommando der Sternenflotte Karriere machte. Der Rest blieb jedoch offen.rnrnNun wird die Geschichte der Voyager-Besatzung weiterzählt. Voyager Companions In Fate ist zugleich eine Art Epilog zu Endspiel als auch ein Neuanfang für die Serie. In diesem charaktergebundenen Vierteiler zeigt sich, dass Janeway und ihre Wegbegleiter zu einer Schicksalsgemeinschaft verschmolzen sind, die sich nicht mehr dauerhaft auflösen lässt. Zusammen gehen sie wieder auf große Fahrt und suchen - getreu dem Motto der Show - ferne Sterne auf. Voyager Companions In Fate skizziert den Weg dorthin und endet bewusst offen.rnrnDas Projekt wurde im Jahr 2015 realisiert. Zusätzlich wurden verschiedene Bonus- und Hintergrunddokumente zur Voyager-Reise erstellt.
Geschlossen