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Weihnachtsfrieden von USS-Stories

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Vorwort

Auch wenn es auf den letzten Drücker ist, habe ich es noch geschafft.

Leider habe ich mein eigentlich geplantes, längeres Projekt zeitlich nicht geschafft. Ich hoffe, dir gefällt mein kleines Gedicht trotzdem.
Das Weihnachtsfest ist wieder da!
Captain Kirk will es genießen.
Doch in diesem gottverdammten Jahr
will einfach alles ihm das Fest vermiesen.

Es begann schon mit dem Kauf des Baumes
und der Auswahl eines Feierraumes.
Denn die Tanne war nicht gerade klein
und passte nirgendswo hinein.

Da wurde Scotty kreativ
und trennte ab die Spitze.
Das Ganze ward dann auch noch schief
in des Gefechtes Hitze.

Weiter ging es mit dem Schmücken,
doch auch das wollte nicht glücken.
Kugeln barsten, ein Stern entflammte,
als plötzlich der ganze Baum schon brannte.

Da brach die große Panik aus!
Ob Logik ihnen jetzt noch nützte?
Spock holte schnell den Wasserschlauch
- zurück blieb eine Pfütze.

So rutschte nun die halbe Crew
auf Knien durch den Saal.
Und schrubbte weg den Wasserfleck.
Die Schinderei war eine Qual!

Plötzlich bebte das ganze Schiff.
Der Baum verlor gleich alle Nadeln.
Sollte dieser eine Angriff
ihnen das Fest gänzlich verhageln?

Sie feuerten als wär Sylvester.
Doch es hatte keinen Sinn.
„Es gibt wohl nur noch einen Ausweg.“
Ach, was war das Leben schlimm?!

„Was muss, das muss.“ Kirks Stimme bebte.
„Wir gehen über Leichen.“
Selbst aus Spocks Gesicht
sah man die Farbe weichen.

Uhura wusste was zu tun war,
die Prozedur war ihr vertraut.
Und so tönte durch die Com
„Last Christmas“ schief und laut.

Sie sang aus vollem Leibe
- der Crew zog es die Schuhe aus!
Aber auch ihre Gegner
flohen vor dem Stimmenkraus.

Die Feiertage schienen
gerettet vor dem Untergang.
Bis Chekov bemerkte,
dass es plötzlich stank.

Der Grund war schnell gefunden:
Im Ofen schon seit Stunden,
briet die Weihnachtsgans Auguste
sich eine kohlrabenschwarze Kruste.

Schlimmer konnte es nicht werden,
das dachten sie zumindest.
Doch beim Plätzchenessen
verdarben alle sich den Magen

Pille war nun voll im Stress
- die Patienten standen Schlange:
„Warum dauert dieses Fest
auch so ewig lange?“

Inzwischen war man auf der Brücke
dem Glühwein heftig zugetan.
Und ehe Sulu sich versah
hatte er das Christkind überfahr`n.

So ging das Ganze weiter,
kein Abschluss war in Sicht!
Doch an des Tunnels Ende
ward auch hier ein Licht.

Und so kam es, dass am Abend
- das Fest war außer Rand und Band –
auch Jim – inzwischen sturzbetrunken –
seinen Weihnachtsfrieden fand.

Er stand unter ´nem Mistelzweig,
Pille war sein Name.
Er war wie ein Törtchen –
ein Törtchen ganz aus Sahne…
Schlusswort: Ich wünsche euch allen ein schönes (Rest-)Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


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