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Spätestens als die Supernova Romulus und umliegende Welten im Zentrum des Romulanischen Sternenimperiums in den Untergang reißt, beginnt für den Alpha- und Beta-Quadranten eine neue Zeitrechnung. Eine politische Ordnung, die Jahrhunderte Bestand hatte, fällt endgültig in sich zusammen, und mit ihr scheinen die alten Grundsätze und moralischen Prinzipien einer altehrwürdigen interstellaren Union ebenfalls hinweggeschwemmt zu werden. Schon bald zeigt sich das Ausmaß dieser Veränderungen in ganzer Tragweite.
Es ist das Jahr 2387. Dies ist die Geschichte einer kleinen Schar von Menschen, die durch die Veränderungen im Wesen der Föderation unmittelbar berührt und von den Gezeiten des Schicksals zusammengewürfelt werden. Gemeinsam finden sie zu der Erkenntnis, dass die Ideale alter Tage nicht tot sind…und dass es einen Unterschied macht, wer man sein möchte.
Viel Freude dabei!
Vorgeschichte: Taktische Diplomatie
Was bisher geschah:
Die U.S.S. ALEXANDRIA erhielt einen neuen Auftrag, und Captain Wikland beorderte entgegen seiner Gewohnheit seinen ersten Offizier aus dem Urlaub zurück. Er ahnte, dass etwas an der Mission faul war, und wollte nicht auf dessen Urteil verzichten.
Diese Entscheidung erwies sich als richtig. Am Ziel angekommen, stellte sich heraus, dass ausgerechnet die Romulaner eine wichtige Botschaft mit der Sternenflotte teilen wollten – natürlich aus Eigeninteresse. Drei romulanische Gesandte wurden mit beschränktem Zugang an Bord genommen. Doch der plötzliche Tod des Konsuls überschattete alles und zwang Wikland, zusätzlich Ermittlungen einzuleiten.
Eine Klärung gelang bis zur Ankunft auf der Sternenbasis nicht, aber neue Hinweise deuteten auf eine größere Angelegenheit hin. Wikland nahm an Verhandlungen teil, während seine Crew technische Probleme in der Nähe der Basis untersuchte. Die Romulaner boten Informationen über ein Schiff, das im Devolin-System verschwunden war. Admiral Pressman erkannte Trümmerteile wieder – sie stammten angeblich von einem geheimen Technologietest.
Doch der wahre Plan der Romulaner war der Zugang zum bajoranischen Wurmloch. Drei Warbirds hatten die ALEXANDRIA heimlich mit neuer Tarntechnologie verfolgt, um bei einer erwarteten Ablehnung durch die Föderation dennoch ungesehen in den Gamma-Quadranten zu gelangen.
Wikland und seine Crew durchkreuzten diesen Plan. Schließlich wurde vereinbart, dass die ALEXANDRIA Senator Varkal, den Oberbefehlshaber des Tal Shiar, nach Romulus zurückbringen sollte.
Pax Galactica. Mit dem Jahr 2293, in dem Föderation und Klingonen ihre jahrzehntelange Konfrontation offiziell beendeten, schien auf einmal ein dauerhafter Frieden im All in greifbare Nähe gerückt zu sein.
Doch diejenigen, die von einer lange währenden Ära der Entspannung und Kooperation zu träumen begannen, wurden schon bald bitter enttäuscht: Während Kanzlerin Azetbur auf Qo’noS um den Fortbestand des historischen Khitomer-Abkommens mit der Föderation kämpfen musste, befand sich das Romulanische Sternenimperium zu Beginn des 24. Jahrhunderts wieder auf dem Vormarsch. Angeführt durch eine neue Regierung, begann der alte Feind der VFP systematisch, die intergalaktische Friedensordnung zu destabilisieren. Eine Kurve sich verschärfender Spannungen brach sich Bahn, die im Jahr 2311 schließlich im dramatischen Tomed-Zwischenfall kulminierte.
Was ist in dieser Zeit geschehen, das Alpha- und Beta-Quadrant wieder auf einen Krieg zusteuern ließ? Wie kam es zur Eskalation zwischen den Großmächten, und wieso fand der Krieg letzten Endes doch nicht statt? Was bewirkte, dass die Romulaner schlagartig ihre zweite große Isolationismusphase begannen?